„Eunuchen,
die mich anzogen, Eunuchen, die mich badeten, Eunuchen, die mit mir spielten,
Eunuchen, die mir das Essen vorkosteten.“ Beim Lesen fällt einem sehr schnell
auf, dass der Kaiser in China von sehr vielen, sogenannten Eunuchen, bei den
alltäglichsten Aufgaben, Hilfe bekam. Doch was sind Eunuchen wirklich?
Das Wort Eunuch, stammt aus dem Griechischen und bedeutet <das Bett hüten oder bewachen>. Eunuchen gab es nicht nur in den chinesischen Dynastien, sie waren auch in vielen anderen Kulturen sehr begehrt. Eunuchen waren ausschliesslich männlichen Geschlechts und meist relativ jung. Sie wurden bereits im Kindesalter einer Kastration unterzogen, wobei, vor allem in China, auch der Penis entfernt wurde. Oft wurden die jungen Knaben von ihren Eltern an den Hof verkauft und danach ohne Betäubung kastriert.
Unter den chinesischen Palasteunuchen gab es eine strenge Hierarchie. Zuoberst waren die sogenannten Generaleunuchen, die oft wie Adelige lebten, da sie sich häufig durch Betrügereien und Erpressungen ein grosses Vermögen aneignen konnten. Zum Beispiel goss ein Eunuch einem Minister Wasser über die Zobeljacke und da der Minister auf dem Weg zur Kaiserinwitwe war, bat er den Eunuchen ihm eine Jacke zu borgen, und gab ihm für diesen Dienst Geld. Die Generaleunuchen besassen die Befehlsgewalt über die Obereunuchen, welche wiederum über die gewöhnlichen Eunuchen standen. Diese lebten ein sehr ärmliches Leben, denn ihre monatliche Entlöhnung bestand aus 2 Silbertaels, 1 ½Pfund Reis und 600 Kupferkäsch. Sie wurden sehr oft geschlagen, und im Alter lebten sie meistens in Armut und Einsamkeit. Am schlechtesten lebten die Sulas, die Putzsklaven. Sie starben oft den Hungertod.
Während der Ming-Dynastie arbeiteten rund 100‘000 Eunuchen in der verbotenen Stadt, zu Tze Hsis Zeiten immerhin noch 3‘000. Viele von den 3‘000 Eunuchen liefen, dann aber während der Revolution von 1911 davon, sodass Pu Yi nur noch 10 persönliche Eunuchen blieben. Am ganzen Hof arbeiteten 1922 noch 1737 Eunuchen, doch 2 Jahre später setzte Pu Yi den Massenexodus durch, sodass nur noch 200 persönliche Eunuchen im Dienst verblieben.
Die Eunuchen waren sehr abergläubisch und opferten deshalb mehrmals im Jahr Eier, Käse, Wein und andere Esswaren, obwohl dies für sie eine unglaubliche finanzielle Belastung darstellte. Ebenfalls entstanden durch ihr abergläubisches Denken, sehr viele Geistergeschichten, die bis heute in der chinesischen Kultur verankert sind.
Auf keinem anderen Königshof arbeiteten so viele persönliche Diener wie in der Verbotenen Stadt.
Wie es scheint, spielten die Eunuchen eine sehr wichtige Rolle, denn Pu Yi schenkt ihnen ein eigenes Kapitel in seiner Biographie. Die Generaleunuchen nahmen tatsächlich einen wichtigen Platz ein, da sie oft als seine Berater fungierten, was ihnen sehr viel Macht verlieh. Dies gab es wohl nicht an allen Könighöfen auf der Welt.
Ich finde es merkwürdig und bedenklich, dass es gewisse Eunuchen möglich war durch Erpressung und Korruption ein so grosses Vermögen anzuhäufen.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Eunuch; http://www2.hu-berlin.de/sexology/ECD1/im_kindesalter.html; http://factsanddetails.com/china.php?itemid=43&catid=2&subcatid=2)
Das Wort Eunuch, stammt aus dem Griechischen und bedeutet <das Bett hüten oder bewachen>. Eunuchen gab es nicht nur in den chinesischen Dynastien, sie waren auch in vielen anderen Kulturen sehr begehrt. Eunuchen waren ausschliesslich männlichen Geschlechts und meist relativ jung. Sie wurden bereits im Kindesalter einer Kastration unterzogen, wobei, vor allem in China, auch der Penis entfernt wurde. Oft wurden die jungen Knaben von ihren Eltern an den Hof verkauft und danach ohne Betäubung kastriert.
Unter den chinesischen Palasteunuchen gab es eine strenge Hierarchie. Zuoberst waren die sogenannten Generaleunuchen, die oft wie Adelige lebten, da sie sich häufig durch Betrügereien und Erpressungen ein grosses Vermögen aneignen konnten. Zum Beispiel goss ein Eunuch einem Minister Wasser über die Zobeljacke und da der Minister auf dem Weg zur Kaiserinwitwe war, bat er den Eunuchen ihm eine Jacke zu borgen, und gab ihm für diesen Dienst Geld. Die Generaleunuchen besassen die Befehlsgewalt über die Obereunuchen, welche wiederum über die gewöhnlichen Eunuchen standen. Diese lebten ein sehr ärmliches Leben, denn ihre monatliche Entlöhnung bestand aus 2 Silbertaels, 1 ½Pfund Reis und 600 Kupferkäsch. Sie wurden sehr oft geschlagen, und im Alter lebten sie meistens in Armut und Einsamkeit. Am schlechtesten lebten die Sulas, die Putzsklaven. Sie starben oft den Hungertod.
Während der Ming-Dynastie arbeiteten rund 100‘000 Eunuchen in der verbotenen Stadt, zu Tze Hsis Zeiten immerhin noch 3‘000. Viele von den 3‘000 Eunuchen liefen, dann aber während der Revolution von 1911 davon, sodass Pu Yi nur noch 10 persönliche Eunuchen blieben. Am ganzen Hof arbeiteten 1922 noch 1737 Eunuchen, doch 2 Jahre später setzte Pu Yi den Massenexodus durch, sodass nur noch 200 persönliche Eunuchen im Dienst verblieben.
Die Eunuchen waren sehr abergläubisch und opferten deshalb mehrmals im Jahr Eier, Käse, Wein und andere Esswaren, obwohl dies für sie eine unglaubliche finanzielle Belastung darstellte. Ebenfalls entstanden durch ihr abergläubisches Denken, sehr viele Geistergeschichten, die bis heute in der chinesischen Kultur verankert sind.
Auf keinem anderen Königshof arbeiteten so viele persönliche Diener wie in der Verbotenen Stadt.
Wie es scheint, spielten die Eunuchen eine sehr wichtige Rolle, denn Pu Yi schenkt ihnen ein eigenes Kapitel in seiner Biographie. Die Generaleunuchen nahmen tatsächlich einen wichtigen Platz ein, da sie oft als seine Berater fungierten, was ihnen sehr viel Macht verlieh. Dies gab es wohl nicht an allen Könighöfen auf der Welt.
Ich finde es merkwürdig und bedenklich, dass es gewisse Eunuchen möglich war durch Erpressung und Korruption ein so grosses Vermögen anzuhäufen.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Eunuch; http://www2.hu-berlin.de/sexology/ECD1/im_kindesalter.html; http://factsanddetails.com/china.php?itemid=43&catid=2&subcatid=2)
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