Mehrmals schreibt Pu Yi über die illegalen
Machenschaften am Kaiserhof. Wie bereits erwähnt, wurden Minister öfters von
Eunuchen reingelegt und danach erpresst. Diese konnten so grosse Summen Geld
anhäufen. Doch dies war nicht einmal das Schlimmste.
Eunuchen, aber auch Minister, Wärter und sogar Personen, die das vollste Vertrauen Pu Yi’s genossen, raubten den Kaiser aus. Manchmal wurde es im Stillen getätigt, manchmal wurden aber sogar Türen aufgesprengt. Das Schlimme dabei war, dass Pu Yi nichts dagegen unternehmen konnte, denn die Diebstähle konnten meist nicht aufgeklärt werden, da die gestohlenen Gegenstände in keinem Inventar niedergeschrieben wurden. Man konnte sich jedoch denken, wie viele Bücher, Statuen und andere antike Reliquien gestohlen wurden, da die Anzahl der neuen Antiquitätenläden direkt ausserhalb der Verbotenen Stadt wuchs ständig an.
Pu Yi wusste, dass auch seine Wächter ungemein korrupt sein konnten und sah deshalb als einzigen Ausweg das gesamte Vermögen zu inventieren. Dieses Vorhaben wurde jedoch niemals abgeschlossen, denn früher oder später kündigten die Verantwortlichen, wohl wegen Erpressung. Zudem erfuhr Pu Yi später, dass während dieser Inventarisierung noch mehr Eigentum abhandengekommen war als je zuvor.
Die Eunuchen wurden dann, wie bereits erwähnt, vom Hof vertrieben. Zudem versuchte Pu Yi mit Hilfe von Dscheng (persönlich von Pu Yi eingestellter Minister), Ordnung in die kaiserlichen Eigentümer zu bringen, den Palast zu schützen (Reorganisation des Kaiserlichen Hofamtes) und die Unabhängigkeit des Kaisers zu verstärken. Er veranlasste viele verschiedene Neuregelungen, die ihm viele Feinde brachten - so viele Feinde, dass sogar gewisse Parlamentsabgeordnete die Übereignung der Verbotenen Stadt, und somit der Kaiserlichen Macht, zu Gunsten der Republik forderten. Dies wurde in der Presse ausführlich geschrieben und nicht viel später kamen noch mehr illegale Machenschaften des Kaiserhofs ans Licht (u.a. Verpfändung von kaiserlichem Eigentum durch Minister,...), was das Ansehen der kaiserlichen Familie beschädigte. Die Republik sah den einzigen Ausweg darin, ein Gesetz zum Schutz der alten Bücher und Antiquitäten zu erlassen.
Ich persönlich finde es unglaublich und schockierend, wie korrupt und hinterlistig Hofangestellte zu dieser Zeit in China waren, und dies obwohl jeder davon wusste. Der Kaiser konnte nicht einmal viel dagegen unternehmen, denn jeder konnte ja korrupt sein und seine mehrfachen Versuche, das Eigentum zu inventarisieren, waren nicht erfolgreich. Bisher habe ich solche Geschichten, in einem solchen Ausmass, noch von keinem anderen Königshof gehört.
Eunuchen, aber auch Minister, Wärter und sogar Personen, die das vollste Vertrauen Pu Yi’s genossen, raubten den Kaiser aus. Manchmal wurde es im Stillen getätigt, manchmal wurden aber sogar Türen aufgesprengt. Das Schlimme dabei war, dass Pu Yi nichts dagegen unternehmen konnte, denn die Diebstähle konnten meist nicht aufgeklärt werden, da die gestohlenen Gegenstände in keinem Inventar niedergeschrieben wurden. Man konnte sich jedoch denken, wie viele Bücher, Statuen und andere antike Reliquien gestohlen wurden, da die Anzahl der neuen Antiquitätenläden direkt ausserhalb der Verbotenen Stadt wuchs ständig an.
Pu Yi wusste, dass auch seine Wächter ungemein korrupt sein konnten und sah deshalb als einzigen Ausweg das gesamte Vermögen zu inventieren. Dieses Vorhaben wurde jedoch niemals abgeschlossen, denn früher oder später kündigten die Verantwortlichen, wohl wegen Erpressung. Zudem erfuhr Pu Yi später, dass während dieser Inventarisierung noch mehr Eigentum abhandengekommen war als je zuvor.
Die Eunuchen wurden dann, wie bereits erwähnt, vom Hof vertrieben. Zudem versuchte Pu Yi mit Hilfe von Dscheng (persönlich von Pu Yi eingestellter Minister), Ordnung in die kaiserlichen Eigentümer zu bringen, den Palast zu schützen (Reorganisation des Kaiserlichen Hofamtes) und die Unabhängigkeit des Kaisers zu verstärken. Er veranlasste viele verschiedene Neuregelungen, die ihm viele Feinde brachten - so viele Feinde, dass sogar gewisse Parlamentsabgeordnete die Übereignung der Verbotenen Stadt, und somit der Kaiserlichen Macht, zu Gunsten der Republik forderten. Dies wurde in der Presse ausführlich geschrieben und nicht viel später kamen noch mehr illegale Machenschaften des Kaiserhofs ans Licht (u.a. Verpfändung von kaiserlichem Eigentum durch Minister,...), was das Ansehen der kaiserlichen Familie beschädigte. Die Republik sah den einzigen Ausweg darin, ein Gesetz zum Schutz der alten Bücher und Antiquitäten zu erlassen.
Ich persönlich finde es unglaublich und schockierend, wie korrupt und hinterlistig Hofangestellte zu dieser Zeit in China waren, und dies obwohl jeder davon wusste. Der Kaiser konnte nicht einmal viel dagegen unternehmen, denn jeder konnte ja korrupt sein und seine mehrfachen Versuche, das Eigentum zu inventarisieren, waren nicht erfolgreich. Bisher habe ich solche Geschichten, in einem solchen Ausmass, noch von keinem anderen Königshof gehört.
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