Während des 2. Weltkrieges arbeitete Pu Yi
eng mit den Japanern zusammen und wurde sogar zum Kaiser von Mandschukuo, einer
Region, die unter der Kontrolle der Japaner stand. Ich nehme an, dass er gerne mit den Japanern
kooperierte, da er eine extreme Abscheu gegen die Kommunisten hegte. Was
natürlich verständlich ist, da er ja von ihnen vom Thron gestürzt worden war. Im
Jahr 1942 begannen die Japaner ihre grossen Säuberungskampagnen in Nord- und
Zentralchina, Sie wurden von Pu Yi unterstützt, was jedoch nicht vielen klar
war, da er gleichzeitig auch mit den Kommunisten in Verbindung stand. Später
wird er versuchen seine Beziehung zu den Japanern zu verleugnen.
Nach der Kapitulation Japans wurden die Probleme von Pu Yi sehr gross. Am 9. August 1945 erfolgte dann der grosse Zusammenbruch der japanischen Macht in Asien, doch Pu Yi entschied noch 2 Tage mit Flucht zu warten und am 11. August 1945 machte er sich dann auf den Weg nach Talitzukou. Die Japaner berichteten ihm weiterhin von Siegen, und dass sie kurz vor einem Sieg stünden.
Zwei Tage nach Pu Yi’s Ankunft in Talitzukou kapitulierte Japan. Die Japaner wollten Pu Yi helfen nach Japan zu flüchten, wo man für seine Sicherheit sorgen würde. Am 17. August 1945 sollte der Kaiser nach Japan gebracht werden. Pu Yi und gewisse Verwandte flogen nach Mukden, wo sie hätten umsteigen sollen, doch als sie da ankamen, wurden sie augenblicklich von Sowjetischen Truppen umstellt.
Bereits einen Tag darauf wurde Pu Yi in die UdSSR gebracht. In Cita und Chabarowsk verbrachte er mit seinen Brüdern und Schwestern und gewissen ex-Ministern die nächsten 5 Jahren. Entgegen der allgemeinen Annahme, wurden sie sehr gut behandelt, was vor allem bei Pu Yi Fragen aufwarf. Würde er je wieder nach China gehen dürfen/müssen?! Ich habe das Gefühl, dass Pu Yi Angst hatte, zurück nach China gebracht zu werden. Er überlegt sich ständig, wie lange er wohl mit seinen Kunstschätzen, die er noch besass, in Europa oder Amerika überleben könnte. Er sah sich selber als Kriegsverbrecher, da er sein eigenes Land verraten hatte. Er zählte bereits die Tage bis zu seinem Tod, denn er war sich mehr als sicher, dass er früher oder später die Todesstrafe erhalten würde. Er richtete sogar 3 Eingaben an die sowjetische Behörde und bat um Erlaubnis, für immer in der Sowjetunion bleiben zu dürfen.
Vor dem Internationalen Militärgerichtshof für den Fernen Osten, verleugnete er seine Zusammenarbeit mit den Japanern, sagte sogar, man hätte ihn zur Kooperation gedrängt. Er hoffte wohl, seine eigene Haut damit retten zu können, was er im Moment auch schaffte. Doch ein amerikanischer Anwalt sagte: „Jetzt schieben Sie alles den Japanern in die Schuhe, aber früher oder später wird Sie die chinesische Regierung selbst für Ihre Verbrechen zur Rechenschaft ziehen.“ Von diesem Moment an, denke ich, hatte Pu Yi noch mehr Angst vor einer Rückkehr nach China, was verständlich ist.
Am 31. Juli 1950 war es dann soweit: Pu YI und die restlichen „Kriegsverbrecher“ wurden noch China gebracht. Im Zug von der UdSSR nach China waren alle überzeugt in den sicheren Tod zu fahren. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass viele seiner Brüder und ex-Ministern unter Paranoia litten, sie schliefen kaum und hatten die ganze Zeit das Gefühl jemand würde sie gleich umlegen.
Pu Yi war sich sicher, dass die Kommunisten ihn hassen würden und deshalb auf Rache aus waren. Zu diesem Zeitpunkt war Pu Yi gerade mal 40 Jahre alt. In China wurden sie in ein Gefängnis gebracht, wo sie wider Erwarten gut behandelt wurden.
Dies war für mich sehr erstaunlich, vor allem wenn man sieht wie heute Anti-Kommunismus-Anhänger behandelt werden. Sie mussten zwar ihre Wertsachen abgeben, doch sie bekamen im Gegenzug eine Quittung, zudem wurden sie sehr gut bekocht und bekamen sogar Zigaretten. Es kam mir sogar so vor, als würde man versuchen Pu Yi vom Kommunismus zu überzeugen, durch die gute Behandlung und dadurch, dass Pu Yi und den anderen Gefangenen Bücher über den Kommunismus zum Studieren gegeben wurden. Doch Pu Yi blieb bisher seiner Meinung vom Kommunismus treu.
Nach der Kapitulation Japans wurden die Probleme von Pu Yi sehr gross. Am 9. August 1945 erfolgte dann der grosse Zusammenbruch der japanischen Macht in Asien, doch Pu Yi entschied noch 2 Tage mit Flucht zu warten und am 11. August 1945 machte er sich dann auf den Weg nach Talitzukou. Die Japaner berichteten ihm weiterhin von Siegen, und dass sie kurz vor einem Sieg stünden.
Zwei Tage nach Pu Yi’s Ankunft in Talitzukou kapitulierte Japan. Die Japaner wollten Pu Yi helfen nach Japan zu flüchten, wo man für seine Sicherheit sorgen würde. Am 17. August 1945 sollte der Kaiser nach Japan gebracht werden. Pu Yi und gewisse Verwandte flogen nach Mukden, wo sie hätten umsteigen sollen, doch als sie da ankamen, wurden sie augenblicklich von Sowjetischen Truppen umstellt.
Bereits einen Tag darauf wurde Pu Yi in die UdSSR gebracht. In Cita und Chabarowsk verbrachte er mit seinen Brüdern und Schwestern und gewissen ex-Ministern die nächsten 5 Jahren. Entgegen der allgemeinen Annahme, wurden sie sehr gut behandelt, was vor allem bei Pu Yi Fragen aufwarf. Würde er je wieder nach China gehen dürfen/müssen?! Ich habe das Gefühl, dass Pu Yi Angst hatte, zurück nach China gebracht zu werden. Er überlegt sich ständig, wie lange er wohl mit seinen Kunstschätzen, die er noch besass, in Europa oder Amerika überleben könnte. Er sah sich selber als Kriegsverbrecher, da er sein eigenes Land verraten hatte. Er zählte bereits die Tage bis zu seinem Tod, denn er war sich mehr als sicher, dass er früher oder später die Todesstrafe erhalten würde. Er richtete sogar 3 Eingaben an die sowjetische Behörde und bat um Erlaubnis, für immer in der Sowjetunion bleiben zu dürfen.
Vor dem Internationalen Militärgerichtshof für den Fernen Osten, verleugnete er seine Zusammenarbeit mit den Japanern, sagte sogar, man hätte ihn zur Kooperation gedrängt. Er hoffte wohl, seine eigene Haut damit retten zu können, was er im Moment auch schaffte. Doch ein amerikanischer Anwalt sagte: „Jetzt schieben Sie alles den Japanern in die Schuhe, aber früher oder später wird Sie die chinesische Regierung selbst für Ihre Verbrechen zur Rechenschaft ziehen.“ Von diesem Moment an, denke ich, hatte Pu Yi noch mehr Angst vor einer Rückkehr nach China, was verständlich ist.
Am 31. Juli 1950 war es dann soweit: Pu YI und die restlichen „Kriegsverbrecher“ wurden noch China gebracht. Im Zug von der UdSSR nach China waren alle überzeugt in den sicheren Tod zu fahren. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass viele seiner Brüder und ex-Ministern unter Paranoia litten, sie schliefen kaum und hatten die ganze Zeit das Gefühl jemand würde sie gleich umlegen.
Pu Yi war sich sicher, dass die Kommunisten ihn hassen würden und deshalb auf Rache aus waren. Zu diesem Zeitpunkt war Pu Yi gerade mal 40 Jahre alt. In China wurden sie in ein Gefängnis gebracht, wo sie wider Erwarten gut behandelt wurden.
Dies war für mich sehr erstaunlich, vor allem wenn man sieht wie heute Anti-Kommunismus-Anhänger behandelt werden. Sie mussten zwar ihre Wertsachen abgeben, doch sie bekamen im Gegenzug eine Quittung, zudem wurden sie sehr gut bekocht und bekamen sogar Zigaretten. Es kam mir sogar so vor, als würde man versuchen Pu Yi vom Kommunismus zu überzeugen, durch die gute Behandlung und dadurch, dass Pu Yi und den anderen Gefangenen Bücher über den Kommunismus zum Studieren gegeben wurden. Doch Pu Yi blieb bisher seiner Meinung vom Kommunismus treu.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen